Mitarbeiterprofil:
Mathias Blasinski

  • Alter: 31 Jahre
  • Bauingenieur im Projektteam Bau in der Autobahnniederlassung Krefeld
  • Bachelor-Absolvent Bauingenieurwesen
  • Bereich Bauüberwachung

Beschreiben Sie doch bitte, wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Ich fange ganz normal an und komme morgens früh in die Autobahnniederlassung nach Krefeld. Dort hole ich meinen Laptop und mein Dienstfahrzeug ab. Damit fahre ich dann auf die Baustelle. Heute war ich zuerst auf meiner 2. Baustelle und habe dort mit dem Baustellenleiter Aufmaße erstellt. Jetzt bin ich bei meiner 1. Baustelle und muss gleich eine Bewehrungsabnahme durchführen und anschließend zwei Rechnungen prüfen. Danach wird es vermutlich spät am Tag sein und ich fahre zurück in die Autobahnniederlassung Krefeld. Dort überprüfe ich noch meinen Posteingang und erledige noch kleinere Büroaufgaben.

Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit?

Ich bin fasziniert von dem täglichen Fortschritt, den man auf der Baustelle sieht. Es beginnt beim ersten Plan, den man bekommt, der nur auf dem Papier existiert und dann vor Ort umgesetzt wird. So entsteht quasi von Nichts etwas Neues. Das ist momentan z.B. der Fall bei dem Neubau einer Brücke auf der A57 in Dormagen. Diese wurde vom Fundament bis zum Überbau komplett neu erbaut. Einfach diesen Fortschritt zu sehen, das finde ich faszinierend.

Ein weiterer besonderer Punkt ist, dass ich im Zuge meiner Arbeit in Situationen komme, in die ich als Privatperson nicht kommen würde. Wir hatten vor einiger Zeit eine Vollsperrung auf der A46, das war schon interessant zu sehen, wie mal eine Autobahn ohne Autos aussieht. Das fand ich ziemlich faszinierend. Was auch sehr positiv ist, dass eigentlich kein Tag wie der andere ist. Es kommt immer etwas Überraschendes oder irgendwelche neuen Aufgaben auf einen zu. Neue Ereignisse stehen täglich bereit, das fasziniert mich und ist sehr spannend.

Ihr Arbeitgeber Straßen.NRW in drei Worten:

Flexibilität. Weiterbildungsmöglichkeiten. Familienfreundlichkeit.

Warum haben Sie sich damals für einen Landesbetrieb entschieden?

Es hat jetzt keine speziellen Ereignisse gegeben, warum ich mich hier beworben habe. Ich habe an der FH-Köln studiert und auf meinem Weg nach Hause gab es eine Dienstelle von Straßen.NRW an der ich fast täglich vorbei gegangen bin. Und dadurch, dass ich selbst in meinem Studium den Straßenbau vertieft habe, lag es nahe sich Informationen zu Straßen.NRW einzuholen. Das habe ich dann auch getan und es war interessant. Es hat sich alles ganz gut angehört und so kam es eigentlich recht schnell, dass ich mich bei Straßen.NRW beworben habe und es hat recht gut geklappt. Das eine hat zum anderen geführt. Im Studium selbst hatten wir gelegentlich Unterlagen von Straßen.NRW und so war für mich der Landesbetrieb immer auf dem Schirm. Ich konnte dem eigentlich gar nicht mehr entgehen.

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade und was ist das spannende daran?

Ich betreue derzeit 2 Projekte. Zum einen ist das auf der Autobahn 57 der Neubau einer Brücke. Die alte Brücke wurde im Februar 2012 durch Brandstiftung soweit beschädigt, dass sie zurückgebaut werden musste. Seit letztem Jahr ist der Neubau zu Gange. Die Umsetzung vom Plan in die Realität, der tägliche Fortschritt und auch die Zusammenarbeit mit den externen Bauleitern auf Arbeitnehmerseite ist sehr interessant. So lernt man auch viele interessante Personen kennen und die Zusammenarbeit mit ihnen macht Spaß und ist spannend. Ich persönlich habe sehr wenig mit der Planung zu tun. Ich bin wirklich nur vor Ort und schaue dann nach, dass die Ausführung vor Ort nach den Ausführungsplänen durchgeführt wird. Wir bekommen für sämtliche Bauabschnitte die Ausführungspläne, z.B. wie viel und welcher Stahl in die Bauwerke hinein gehört. Das prüfe ich dann vor Ort.

Das andere Projekt ist auf der Autobahn 46. Dort wird der Brückenpylon der Brücke in Düsseldorf-Flehe in Stand gesetzt. Bei dem Projekt ist das Spannende, dass um den Brückenpylon ein Gerüst aufgebaut wird. Bis zur Spitze sind das ungefähr 145 Meter. Das Projekt ist so speziell, dass es einfach spannend ist mit dabei zu sein.

Wem würden Sie eine Ausbildung/Studium in dieser Richtung empfehlen?

Das kommt von Person zu Person darauf an. Mein Vater z.B. war selber Maurer, so dass ich naheliegend ein Studium in dem Bereich angefangen habe. Ich war immer an technischen Zusammenhängen interessiert, auch an mathematischen und naturwissenschaftlichen Themen. Ich denke jeder der Interesse am Bauen, Konstruieren oder Planen bzw. Zeichnen hat und auch gerne mit diversen Softwareanwendungen umgeht, dem wäre ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen zu empfehlen. Besonders empfehlenswert ist es aber für alle Menschen, die gerne Theorie und Praxis verbinden.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Ich würde gerne noch einige Jahre als Bauüberwacher arbeiten, um einfach noch weiter praktische Erfahrungen zu sammeln. Was in einigen Jahren kommt, darüber habe ich mir ehrlicherweise noch keine Gedanken gemacht. Aber da ist der Landesbetrieb recht breit aufgestellt, so dass man den Zugang von „nur auf der Baustelle“ wieder zurück ins Büro recht gut findet. Was für Stellen in einigen Jahren offen sind, kann man derzeit nicht sagen. Ich denke aber mal, dass ein Aufstieg zum Projektleiter der nächste Schritt wäre. Soweit habe ich mir allerdings noch keine Gedanken gemacht, wenn ich ehrlich bin. Aber die Aufstiegsmöglichkeiten sind beim Landesbetrieb immer gegeben. Sorgen um meine Arbeitsstelle mache ich mir da in den nächsten Jahren nicht.

Warum würden Sie Straßen.NRW als Arbeitgeber weiterempfehlen?

Zum einen gibt es hier sehr nette Kollegen und man hat sehr spannende Projekte an den man arbeitet. Zum anderen ist die Flexibilität, die der Landesbetrieb mit variablen Arbeitszeiten und z.B. Home-Office oder Telearbeit anbietet, sehr interessant. Die Fortbildungsmöglichkeiten sind ebenfalls sehr gut. Man kann sowohl interne als auch externe Fortbildungen nutzen. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind auch gegeben. Die Rahmenbedingungen sind generell gut. Ich habe einen unbefristeten Vertrag und muss mir keine Gedanken um mein Gehalt machen, das kommt monatlich pünktlich an. Familie und Arbeit bzw. Arbeit und Freizeit, wie Hobbys und Privatinteressen sind hier ebenfalls sehr gut kombinierbar.

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