Straßen.NRW als Arbeitgeber

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) ist ein Teil der Landesverwaltung. Er plant, baut und betreibt alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen im bevölkerungsreichsten Bundesland. Als modernes Dienstleistungsunternehmen arbeiten wir kundenorientiert, bedarfsgerecht, wirtschaftlich und qualitätsgesichert.

Wir orientieren uns am Markt: Zu unserer Führungsphilosophie gehört eine ergebnisorientierte Steuerung durch Budgetierung auf der Grundlage eines kaufmännischen Rechnungswesens und einer internen Kosten- und Leistungsrechnung. Wir erstellen einen Wirtschaftsplan und eine Bilanz und sind damit bundesweit Vorreiter.

Wir betreuen rund 2.200 Kilometer an Autobahnen, 4.450 Kilometer an Bundesstraßen, mehr als 13.000 Kilometer Landesstraßen und über 13.000 Bauwerke wie Brücken, Tunnel und Verkehrszeichenbrücken. Etwa 5.666 Beschäftigte arbeiten täglich an rund 100 Standorten. Davon arbeiten rund 48 Prozent im technischen Dienst, 34 Prozent im Straßenunterhaltungsdienst und 18 Prozent im Verwaltungsdienst. Allein im Jahr 2016 haben wir mehr als eine Milliarde Euro in das überregionale Straßennetz von NRW gesteckt. Darüber hinaus betreut Straßen.NRW rund 1.000 Kilometer Kreisstraßen. Für die nicht von Straßen.NRW betreuten Strecken sind größtenteils Kreise, Städte und Kommunen zuständig.

Ihre Vorteile

Zukunfts­sicherheit

Bereits heute verfügt Nordrhein Westfalen über ein sehr dichtes Verkehrsnetz, an dem fortwährend Sanierungsarbeiten fällig sind. Auch in Zukunft werden im bevölkerungs­reichsten Bundesland Deutschlands steigende Verkehrsprognosen erwartet, die eine Kapazitäts­anpassung unerlässlich werden lässt. Mit dieser Prognose bieten wir unseren Mitarbeiter­innen und Mitarbeitern auch langfristig einen sicheren Arbeitsplatz mit guten Verdienst­möglichkeiten.

Flexible Arbeitszeiten

Mit einer variablen Arbeitszeit­gestaltung bietet Straßen.NRW gute Rahmen­bedingungen, um seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.

Besonders für Beschäftigte, die pendeln müssen oder bei denen das Thema Familie ein besonderes Gewicht hat, sind variable Arbeitszeiten hilfreich. Um feste Kernarbeitszeiten herum bietet die "Dienst­vereinbarung Variable Arbeitszeit" flexible Spielräume, um Berufs- und Familienleben optimal zu kombinieren. Überstunden, die in Stoßzeiten entstehen, können über ein Gleitzeitkonto ausgeglichen werden.

Mobile Arbeit

Als zukunfts­orientierter Arbeitgeber ermöglicht Straßen.NRW seinen Beschäftigten die Möglichkeit mobil zu arbeiten, um qualifizierte Beschäftigte an das Unternehmen zu binden und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern.

Fortbildung

Die betriebliche Weiterbildung ist ein wesentlicher Teil des lebenslangen Lernens. Straßen.NRW bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in jedem Kalenderjahr ein attraktives Fortbildungs­programm an. Ein Fortbildungs­angebot mit über 200 Seminarthemen vermittelt dabei fachliche und persönliche Kompetenzen und erstreckt sich auch auf Schulungen aus den Bereichen Gesundheits­management und Arbeitsschutz.

Entwicklung von Führungs­kräften

Die Entwicklung der Führungs­kräfte hat bei Straßen.NRW einen großen Stellenwert. Gutes Führungs­verhalten wirkt sich positiv auf das Betriebsklima, die Motivation der Beschäftigten, deren Arbeitsverhalten und Gesundheit aus. Im Rahmen der Personal­entwicklung bietet der Landesbetrieb Maßnahmen und Instrumente an, die das Ziel der "Systematischen Führungs­kräfte­entwicklung" verfolgen und die Führungskraft bei ihrer täglichen Führungsarbeit unterstützen sollen.

Familien­service

Dreißig Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Straßen.NRW haben Kinder unter 14 Jahren, zehn Prozent betreuen pflegebedürftige Angehörige. Der Familienservice informiert, berät individuell, bietet Entscheidungs­hilfen an und recherchiert Angebote. Um diese Hilfen stets aktuell und ortsnah anbieten zu können, kooperiert der Landesbetrieb mit dem pme Familienservice. Der Familienservice gehört bei Straßen.NRW zu einer familienbewussten Personalpolitik.

Förderung von Frauen

Nur wenn wir die Rahmen­bedingungen unserer Arbeit und der beruflichen Entwicklungs­möglichkeiten so gestalten, dass sie mit den Lebensentwürfen der Menschen kompatibel sind, haben wir in Zukunft eine Chance, Fachkräfte zu gewinnen und auf Dauer an unser Haus zu binden. Der "Frauenförderplan" richtet ein besonderes Augenmerk auf die Situation der Beschäftigten mit Familienpflichten und Sorgeaufgaben. Den Frauenförderplan 2016-2018 können Sie per E-Mail anfordern unter: .

Gesundheits­management

Straßen.NRW bemüht sich im Rahmen eines umfassenden Gesundheits­managements darum, die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Betriebliche Gesundheits­förderung kann gezielt Arbeitsbelastungen verringern und gesundheits­fördernde Verhaltensweisen stärken. Dazu gehören auch Fortbildungen zu Themen wie Stressbewältigung, Verbesserung der Ausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben (Work Life Balance) oder das Hebetraining für Beschäftigte im Straßen­unterhaltungs­dienst.

Sicherheit am Arbeitsplatz

Dem hohen Risiko der Straßenwärter, während der Arbeit verletzt zu werden oder ums Leben zu kommen, setzt Straßen.NRW große Anstrengungen im Bereich der Arbeitssicherheit entgegen. Zahlreiche Pilot- und Modellprojekte sorgen für mehr Sicherheit an den Baustellen. Zudem legt Straßen.NRW großen Wert darauf, die persönliche Schutzausrüstung jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters ständig zu optimieren. Ein eigens konzipierter "Risiko-Parcours Straßen­betriebs­dienst" soll Straßenwärtern helfen, gefährliche Situationen im Arbeitsalltag besser einschätzen zu können.

Behinderten­freundlicher Arbeitsplatz

Öffentlichen Arbeitgebern kommt bei der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen zur Förderung und Sicherung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung, insbesondere im Berufleben, eine Vorbildfunktion zu. Straßen.NRW stellt sich bewusst dieser Verantwortung, indem es einen über den gesetzlichen Vorgaben liegenden Anteil an schwerbehinderten Menschen beschäftigt. Das waren im Dezember 2013 über elf Prozent; die gesetzliche Vorgabe liegt bei fünf Prozent.

Personal­entwicklung

Personal­entwicklung ist ein langfristig ausgerichteter Prozess, der darauf abzielt, das Leistungs- und Lernpotenzial der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Straßen.NRW zu erkennen, zu erhalten und bedarfsgerecht zu fördern. Die Personal­entwicklung entwickelt Konzepte, Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der berufsbezogenen Qualifikationen im Bereich des Wissens, Könnens und Verhaltens, die zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen notwendig sind. Auf diese Weise will der Landesbetrieb sicherstellen, dass die Beschäftigten mit den notwendigen Qualifikationen und Kompetenzen ausgestattet werden.

Straßen.NRW bietet dazu Teamtrainings, individuelle Coachings, Potenzial­analysen, Strategien zur Konfliktlösung (Mediation) und Beratung bei der beruflichen Weiterentwicklung an.

Gesundes Altern im Betrieb

Mit einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung steigt auch das durchschnittliche Lebensalter der Mitarbeiter bei Straßen.NRW. Vor diesem Hintergrund sucht der Landesbetrieb nach "alternsgerechten" Berufsverläufen. So erfordert zum Beispiel der Straßen­unterhaltungs­dienst am Anfang des Arbeitslebens ein hohes Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit. Mit den Jahren nimmt diese Leistungsfähigkeit ab; gleichzeitig erwerben die Beschäftigten Erfahrungen, die einen hohen Wert in einer anderen Funktion darstellen können.

Straßen.NRW beteiligt sich an dem Projekt "ZusammenWachsen - ArbeitGestalten", dem bisher größten Demografie- und Tarifprojekt zur Zukunft der Arbeit in Dienst­leistungs­branchen.

Unsere Be­schäf­tig­ten stellen sich vor

Bau­über­wachung

Mathias Blasinski ist 31 Jahre alt und arbeitet nach seinem erfolgreichen Bachelor-Abschluss im Fach Bauingenieurwesen bei Straßen.NRW im Projektteam Bau der Auto­bahnnieder­lassung Krefeld.

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Projekt­leiterin Planung

Sandra Buschkühl ist 43 Jahre alt und arbeitete nach ihrem Fachhochschul-Diplom­abschluss im Bau­ingenieur­wesen einige Zeit in einem privaten Bauingenieurbüro. Heute ist sie Projektleiterin Planung, bei der Regional­nieder­lassung Sauerland-Hochstift bei Straßen.NRW.
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Duales Studium Bau­ingenieur­wesen mit Aus­bildung zum Bau­zeichner

Thomas Giese ist 22Jahre alt und absolviert momentan ein duales Studium Bau­ingenieur­wesen mit Ausbildung zum Bauzeichner in der Regional­nieder­lassung Südwestfalen bei Straßen.NRW.
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Plan­fest­stellung in der Planungs­ab­teilung

Christine Revers ist 33 Jahre alt und arbeitet seit ihrem Bachelor-Abschluss im Bau­ingenieur­wesen im Bereich Plan­fest­stellung in der Planungs­abteilung, bei der Regional­nieder­lassung Niederrhein bei Straßen.NRW.
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Projekt­leiterin Planung

Judith Strehlow ist 27 Jahre alt und arbeitet seit ihrem Master-Abschluss im Bau­ingenieur­wesen und Re­ferendariat in der Planungs­abteilung, bei der Regional­nieder­lassung Südwest­falen bei Straßen.NRW.

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Straßenbau

Alexander Henke ist 28 Jahre alt und arbeitet seit seiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrs­technik im Bereich Aus­schreibung und Vergabe von Bau­leistungen, bei der Regional­nieder­lassung Münsterland bei Straßen.NRW.

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Radschnellweg RS1

Der Regionalverband Ruhr und das Land NRW planen den längsten Radschnellweg Deutschlands von Duisburg bis Hamm. Was die Radfahrer erwartet, zeigt dieser Imagefilm.

Projekte

Wir konstruieren gewaltige Brücken, gestalten Verkehrswege neu oder konzipieren bestehende Verkehrsnetze um. Alles mit dem Anspruch Menschen möglichst problemfrei zu verbinden. Wie und wo wir das im Moment genau tun, erfahren Sie in ausgewählten Beispielprojekten.

Neubau der Lennetalbrücke auf der A45

Nordöstlich von Hagen entsteht seit September 2013 unter der Regie von Straßen.NRW auf der A45 (Sauerlandlinie) eine neue Autobahnbrücke. Die neue Brücke wird mit einer Breite von 36,50 Metern Platz für insgesamt sechs Fahrspuren plus zwei Standstreifen bieten. Insgesamt werden dreizehn Pfeilerpaare und zwei Widerlager die knapp 980 Meter lange Brücke tragen.Transparente Lärmschutzwände sorgen für den erforderlichen Schutz der Anwohner. Neben Informationsveranstaltungen bieten auch zwei Webcams dem Bürger Einblick in die hoch interessante Baustelle. Der Neubau der Lennetalbrücke soll 2019 abgeschlossen werden.

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Ausbau der A57 am Niederrhein

Die A57 gehört mit einem Verkehrsaufkommen von bis zu 120.000 Fahrzeugen am Tag zu den stauträchtigsten Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. Als wichtigste Verbindung der linksrheinischen Wirtschaftszentren bietet die A57 Anbindungen ins Ruhrgebiet, in den Großraum Düsseldorf und zum niederländischen Autobahnnetz. Damit ist die A57 für Menschen und Wirtschaft über die Region hinaus von immenser Bedeutung und zählt zu den Hauptschlagadern am Niederrhein. Um die Kapazitätsgrenze zu erweitern erfolgt auf einer Länge von über 60km der abschnittsweise Ausbau von vier auf sechs Spuren unter fließendem Verkehr. Eine Höchstleistung!

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A43 Ausbau Bochum und Recklinghausen

Mit mehr als 90.000 Fahrzeugen täglich hat die A43 von Recklinghausen bis Bochum längst die Kapazitätsgrenzen einer vierspurigen Autobahn überschritten und soll deshalb auf sechs Fahrspuren erweitert werden. Die 22 km Neubau sollen dabei mit Rücksicht auf die Natur gestaltet werden. Straßen.NRW arbeitet dafür eng mit externen Fachleuten (zum Beispiel BUND, NABU, Untere Landschaftsbehörde) zusammen. Das gemeinsame Ziel ist ortsnahe, attraktive Lebensräume für die vom Straßenbau betroffene Flora und Fauna zu schaffen.

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A4 / A44 / A544 auf fünf Armen

Der Umbau des Autobahnkreuzes Aachen ist eines der größten Projekte seiner Art in Deutschland. Das fünfarmige Aachener Autobahnkreuz sucht in Deutschland seines gleichen. Vor den Toren der Stadt kreuzen sich die europäischen Verkehrsströme der A4 von Köln nach Holland mit denen der A44 von Düsseldorf nach Belgien. Dazu kommt der Verkehr der Aachener Stadtautobahn A544. Für die wichtigsten Abbiegebeziehungen schaffen die Planer eigene Fahrspuren, die sie über- und untereinander führen. Bis Ende 2020 will Straßen.NRW das Autobahnkreuz zu einem leistungsfähigen Knotenpunkt im europäischen Ost-West-Verkehr umbauen.

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Möglichkeiten

  • Ausbildung Wählen Sie aus einer Vielzahl an interessanten Ausbildungsberufen.
  • Duales Studium Die perfekte Verbindung von Theorie & Praxis.
  • Praktika Ihre Möglichkeit bei Straßen.NRW hinein zu schnuppern.
  • Einstiegsmöglichkeiten Ihr Direkt- einstieg im Verkehr. Schauen Sie rein!

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