Ausbildung Vermessungs­ober­inspektor­anwärter/in

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen ist laut dem Vermessungs- und Katastergesetz Nordrhein-Westfalen dazu berechtigt, sowohl an bestimmten Aufgaben der Landesvermessung mitzuwirken als auch Vermessungen durchzuführen, die der Einrichtung, Fortführung und Erneuerung des Liegenschaftskatasters dienen. Für diese Aufgaben bilden wir Sie aus.

Absolvieren Sie bei uns Ihren Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt

Was ist mein Beruf?

Als vermessungstechnische/r Beamtin bzw. Beamter werden Sie zur Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben der Vermessung eingesetzt. Dazu führen Sie u. a. Grundstücksvermessungen von der Messvorbereitung über den Außendienst bis zum Einreichen der Vermessungsschriften durch. Des Weiteren leiten Sie Grenzverhandlungen und führen die Grenzniederschrift. Im Vorfeld der Messungen zur Planung bzw. zum Bau einer Straße werden von Ihnen planerische und konzeptionelle Arbeiten geleistet, welche sich an rechtlichen, technischen, organisato-
rischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten orien-
tieren. Ihr Einsatzgebiet umfasst auch die Entwurfs- und Bauvermessung. Hierbei werden sowohl herkömmliche als auch hochtechnische Vermessungsmethoden eingesetzt wie: satellitengestützte GNSS-verfahren, elektronische Feldbücher, stationäre Laserscanner und Robotik Totalstationen. Die Auswertung erfolgt durch Berechnungen und Anwendung interaktiver Software.

Wie läuft meine Ausbildung ab?

Die Bewerberinnen und Bewerber werden in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen und führen während des Vorbereitungsdienstes die Dienstbezeichnung „Vermessungsoberinspektoranwärterin“ bzw. „Vermessungsoberinspektoranwärter“. Die Ausbildung beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen ist ein 18-monatiger Vorbereitungsdienst für eine spätere Verwendung als Beamtin bzw. Beamter im gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst und ist ausgerichtet nach der Ausbildungsverordnung für den gehobenen vermessungstechnischen Dienst. Einstellungstermin ist jeweils der 1. August. Ziel des Vorbereitungsdienstes ist es, Ihre durch das Studium erworbenen fachwissenschaftlichen Kenntnisse durch fachpraktische Kenntnisse zu ergänzen und Ihnen eine Einführung in die Arbeits-weise der öffentlichen Verwaltung unter Anwendung allgemeiner und fachbezogener Rechtsvorschriften zu vermitteln.

Was bekomme ich dafür?

Die Bezahlung erfolgt nach dem Landesbesoldungsgesetz NRW und beträgt zurzeit rund 1.110 Euro monatlich für Ledige. Verheiratete oder Eltern erhalten Zuschläge.

Was muss ich mitbringen?

In den Vorbereitungsdienst können Bewerberinnen und Bewerber eingestellt werden, die mindestens ein mit einem Diplomgrad abgeschlossenes Studium in den Fachrichtungen „Vermessungswesen“ oder „Geoinformatik“ an einer Hochschule oder ein mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Studium in den Studiengängen „Vermessung“ oder „Geoinformatik“ nachweisen.
Sie müssen die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Mitgliedstaates besitzen und dürfen am Stichtag 01.08. des Einstellungsjahres nicht älter als 40 ½ Jahre sein.

Wie bewerbe ich mich?

  • Einstellungstermin: 1. August des jeweiligen Jahres
  • Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild
  • Zeugnis zum Nachweis der Hochschulreife in Kopie
  • Zeugnisse über die Fachhochschulprüfung (Diplomvorprüfung und Diplomprüfung) soweit bereits vorhanden in Kopie - ansonsten Notenspiegel
  • Nachweise über evtl. praktische Berufsausbildung und berufliche Tätigkeiten in Kopie
  • Geburtsurkunde in Kopie

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da!

Ihre offenen Fragen senden Sie bitte an:

Straßen.NRW
Betriebssitz
Abteilung Straßeninformation und Vermessung
Michael Quente
Telefon 0251/1444-415
E-Mail:

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